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Am 30. Juni 1933 wurde der Magistrat der Stadt Grimmen durch die Stadtverordneten ermächtigt, den Bau einer Wasserleitung einschließlich eines Wasserwerkes, eine Anleihe von 200.000 Reichsmark aufzunehmen. Das Darlehen wurde bei der Deutschen Rentenbankkreditanstalt in Berlin ausgehandelt, und am 7. August des Jahres begannen die Arbeiten. Insgesamt wurden ca. 129 Arbeiter beschäftigt. Für die Wassergewinnung entstanden drei Kiesschüttungsbrunnen von je 17m Tiefe im Westen vor der Stadt. Unmittelbar daneben errichtete man das elektrisch betriebene Pumpwerk mit einer Enteisungsanlage. Im Osten der Stadt wurde durch die Firma Walter Höflinger aus Grimmen der Wasserturm gebaut. Ein Wasserbehälter, der 150m³ Wasser aufnehmen konnte, wurde direkt unter dem Dach des Turmes aufgestellt. So sollte zu Spitzenzeiten der Wasserverbrauch ausgeglichen und für einen gleichbleibenden Wasserdruck im Rohrnetz gesorgt werden. Verlegt wurden Druck- und Fallleitungen sowie Rohre mit Absperrschiebern und Feuerlöschhydranten im gesamten heutigen Altstadtgebiet.
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